Ratgeber: Gasheizstrahler

Im Spätsommer oder im goldenen Herbst lässt es sich immer noch wunderbar abends im Garten oder auf der Terrasse sitzen. Wenn die Sonne jedoch untergegangen ist, wird es sehr kühl. Um das gemütliche Beisammensitzen oder die Party nicht nach Drinnen verlegen zu müssen, gibt es praktische Gasheizer die sich für solche Zwecke gut eignen.
Auch bekannt unter Heizpilzen sind manche Gasheizstrahler bis zu knapp 1,40 m hoch und haben einen Durchmesser von ca. 80 cm. Die Gasflasche wird einfach in den Sockel des Strahlers eingestellt. Auch ohne Bodenbefestigung sind Modelle mit Kippschutz zur mobilen Verwendung geeignet. Rollen machen sie fahrbar. Der Kippschutzschalter schaltet die Gaszufuhr, bei Kippen oder gar Umfallen des Heizers, sofort ab. Die Brenndauer liegt bei ca. 12 Stunden mit einer 11 kg Glasflasche (Propan/Butan). Je nach Marke und Modell kosten sie zwischen 100 und 200 Euro. Die einfache und kleinere Variante eines Heizgerätes wird direkt auf die Gasflasche aufgesetzt. Solche Keramikbrenner sind in ihrer Neigung stufenlos verstellbar. Frauen mit typisch kalten Füßen werden es danken. Für die Sicherheit sorgen ein Schutzgitter und eine Zündsicherung. Die Heizstrahler gibt es komplett mit Gasschlauch und Druckminderer 50 mbar. Mit ca. 35 bis 50 Euro sind das die günstigsten Geräte.
Gasheizstrahler
Dahingegen gibt es optisch sehr hübsche Beistellöfen die nur bis zu 80 cm hoch sind. Durch den robusten Brenner wird eine bläuliche Flamme erzeugt, die den sauberen und ökologischen Verbrennungsablauf zeigt. Die Sicherheit wird bei diesen Heizungen unterstützt durch ein thermisches Absperrventil, das den Gasstrom im Falle einer Überhitzung unterbricht und einer Sauerstoffmangelsicherung, die automatisch abschaltet, sobald der Co2 – Gehalt über 1,5% steigt. Solche Gasheizungen kosten um die 100 Euro und machen sich auch in jedem Gartenhäuschen gut.